Der Dosenöffner
Dem Dosenöffner ging’s miserabel.
Er wurde gemobbt von einer Gabel.
Während sie jeden Tag zur Arbeit ging,
fühlte er sich wie ein nutzloses Ding.
Denn Dosen brauchte man nicht mehr,
kam das Essen doch von Mäckes her.
So wurde der Dosenöffner depressiv,
hing jahrelang in seinem Tief.
Und eines Tages, schmerzgeplagt,
haben seine schwachen Nerven versagt.
Amok lief das arme Gerät,
es hat dem Löffel das Hirn verdreht.
Es verbrannte im Toaster all das Brot
Und würgte selbst den Ofen tot.
Sein Besitzer kam in die Küche gerannt,
wo sich noch die Gabel vor Schmerzen wand.
Es schloss sich der Katastrophenkreis,
als er sagte: „Jetzt erstmal ‚ne Dose Mais!“