Zauberer steckt Katze durch Briefschlitz
Obdachloser deckt abscheuliches Verbrechen auf
Q; Hobby-Zauberer Phil A. Delphia hat am vergangenen Mittwoch gestanden, seine langjährige Freundin und Hauskatze Schmiggie falsch herum durch den Briefschlitz gesteckt zu haben, um Kosten für Katzenfutter zu sparen. Ihm stehen jetzt vermutlich sieben Jahre Haft bevor.
Obdachloser H. Obo lag nichtsahnend im Hauseingang von Delphias Wohnung, als ihm eine Katze scheinbar von nirgendwo in den Schoß fiel.
„Sie war ein bisschen platt, ne“, beschreibt Obo, dem die Schreckensnacht noch deutlich im Gedächtnis klebt, „und dann ging die Tür auf und dieser Zauberer steht da und sagt, er hätte sich doch gedacht, dass das normalerweise mehr laut ist, wenn eine Katze durch einen Briefschlitz fällt.“
Dass er sich ganz unnötig als Schuldiger zu erkennen gab, fiel Delphia zu spät ein – es ist allgemein bekannt, dass Katzen immer auf ihren Pfoten landen und die Abwesenheit von Geräuschen darum gar nicht ungewöhnlich war. Obo ging zur Polizei, um sich über die Ruhestörung zu beschweren, wo man empört auf die nachlässige Behandlung der Katze reagierte. Delphia ist sich keiner Schuld bewusst.
"Ich hab erst überlegt, ob ich Schmiggie bei wem anders in den Briefkasten stecken sollte“, so Delphia, „aber dann dachte ich, nee, so viel Aufwand ist das Vieh dann doch nicht wert. Was kann ich sagen, mit dem Katzenfutter ist es wie mit dem Benzin, viel zu teuer und schmeckt beides nicht. Ich hab mir überlegt, was kann man besser durch den Briefschlitz stecken und da war Schmiggie ergonomisch deutlich besser geformt.“
Für Schmiggie ist es das erste Mal, dass sie von ihrer Lebensversicherung Gebrauch machen muss. Sie plant, mindestens eins ihrer verbleibenden acht Leben in Ägypten zu verbringen, weil man dort noch genügend Respekt vor Katzen hat.