Artikel

Wort des Jahres 2009

Liebe Leser und Leserinnen,

Sie fragen sich bestimmt schon seit einigen Wochen und Monaten, wann Sie endlich wieder Vorschläge für das neue Wort des Jahres abgeben dürfen und schauen täglich, wenn nicht halbstündlich, auf die Seite. Richtig...?

Jetzt dürfen Sie endlich! Schicken Sie mir einfach ein Wort, das

x repräsentativ des nächsten Jahres ist

x Sie mögen und gern verewigt wissen möchten

x völlig sinnlos und bekloppt, aber bitte stilvoll ist

Für Inspiration, schauen Sie sich doch die letzten Wörter des Jahres an.

Zusi am 10.10.08 16:09, kommentieren



Zauberer steckt Katze durch Briefschlitz

Obdachloser deckt abscheuliches Verbrechen auf

Q; Hobby-Zauberer Phil A. Delphia hat am vergangenen Mittwoch gestanden, seine langjährige Freundin und Hauskatze Schmiggie falsch herum durch den Briefschlitz gesteckt zu haben, um Kosten für Katzenfutter zu sparen. Ihm stehen jetzt vermutlich sieben Jahre Haft bevor.

Obdachloser H. Obo lag nichtsahnend im Hauseingang von Delphias Wohnung, als ihm eine Katze scheinbar von nirgendwo in den Schoß fiel.

„Sie war ein bisschen platt, ne“, beschreibt Obo, dem die Schreckensnacht noch deutlich im Gedächtnis klebt, „und dann ging die Tür auf und dieser Zauberer steht da und sagt, er hätte sich doch gedacht, dass das normalerweise mehr laut ist, wenn eine Katze durch einen Briefschlitz fällt.“

Dass er sich ganz unnötig als Schuldiger zu erkennen gab, fiel Delphia zu spät ein – es ist allgemein bekannt, dass Katzen immer auf ihren Pfoten landen und die Abwesenheit von Geräuschen darum gar nicht ungewöhnlich war. Obo ging zur Polizei, um sich über die Ruhestörung zu beschweren, wo man empört auf die nachlässige Behandlung der Katze reagierte. Delphia ist sich keiner Schuld bewusst.

"Ich hab erst überlegt, ob ich Schmiggie bei wem anders in den Briefkasten stecken sollte“, so Delphia, „aber dann dachte ich, nee, so viel Aufwand ist das Vieh dann doch nicht wert. Was kann ich sagen, mit dem Katzenfutter ist es wie mit dem Benzin, viel zu teuer und schmeckt beides nicht. Ich hab mir überlegt, was kann man besser durch den Briefschlitz stecken und da war Schmiggie ergonomisch deutlich besser geformt.“

Für Schmiggie ist es das erste Mal, dass sie von ihrer Lebensversicherung Gebrauch machen muss. Sie plant, mindestens eins ihrer verbleibenden acht Leben in Ägypten zu verbringen, weil man dort noch genügend Respekt vor Katzen hat.

1 Kommentar Zusi am 10.7.08 15:28, kommentieren

Europameisterschaft 2008

Alle schauen die Fußballeuropameisterschaft 2008. Alle bis auf die Fußballer (die müssen spielen), die Engländer ("Wir sind uns zu gut für die Euros. Solange wir bei der WM dabei sind..." ) und die Amerikaner ("Sorry, aber wir gehören nicht zu Europa. Außerdem sind wir nicht so auf Soccer ausgerichtet." ). Wir redeten mit den verschiedensten Fans und anderen Personen, die mit Fußball eigentlich gar nichts zu tun haben wollen. Pech. Hier ist, was dabei herauskam.

NAAW: Hallo, haben Sie mal einen Moment Zeit für mich?

Anonyme Terroristin: Rufen Sie doch bitte in 20 Minuten noch mal an, lieebe Reporterin, wir wollen gerade essen.

NAAW: Wer, glauben, Sie, holt sich den Titel?

L.B.: Deutschland. Ich muss das doch sagen. Es könnte allerdings schwierig werden.

M.J.: Deutschland!

D.S.: Man weiß es nicht, also ich vermute... (lange Spekulationen), ich hoffe mal Deutschland, aber vielleicht auch Spanien.

NAAW: Wer ist Ihr Lieblingsspieler?

L.B.: Podolski. Ungefähr der einzige, den ich kenne. Lukas Podolski ist gut!

M.J.: Der Capt'n von Chelsea, ich hab seinen Namen vergessen. (John Terry, spielt zwar nicht in der EM, aber macht ja nix.)

D.S.: Überhaupt keine Ahnung... Ich fand Deco von den Portugiesen cool.

NAAW: Wie beurteilen Sie die Qualität der Spiele bisher?

L.B.: Ach, ganz gut gespielt alle, glaub ich.

M.J.: Langweilig! Weil ich die eigentlich auch nie gucke...

D.S.: Ähm, also, die Viertelfinalspiele fand ich bis auf Deutschland - Portugal unter aller Sau. Tolle Spiele waren das nicht. Aber in der Vorrunde haben mir Spanien und die Niederlande gut gefallen.

NAAW: Wie feiern Sie die EM? Mit Schminke, Tröte und Trikot?

L.B.: Nein. TRÖÖÖÖÖÖÖTE!!!

M.J.: Ich mach gar nichts außer dazusitzen und zu gucken.

D.S.: Schminke liegt mir nicht ganz so... Wir haben eine Deutschlandfahne an unsere Wohnungstür gemacht, aber sonst... keine Ahnung.

NAAW: Wie sieht die Deutschlandflagge aus?

L.B.: Schwarz-rot-gold. (Streber)

M.J.: (keine Antwort)

D.S.: Keine Ahnung, das war glaub ich die rote mit der Sichel und den Sternen drauf... wusstest du übrigens, dass man auch schwarz-rot-goldenen Wackelpudding machen kann (deutet unterschwellig an, dass er die Farben der Flagge doch kennt)...?

Ist ja interessant. Jetzt sind Sie jedenfalls wieder auf dem neuesten Stand und Deutschland ist immer noch nicht Europameister. Werden Sie auch nicht, denn die gutaussehensten Spieler hat immer noch Spanien.

1 Kommentar Zusi am 24.6.08 15:35, kommentieren

Die Wahrheit über Dr. Oetker

Q; Dr. Oetker, Koch, Gemüsepsychologe und Erfolgsautor („Marsch der Möhrchen" ) ist tot. Das lang von Fans und Presse debattierte Gerücht wurde am Donnerstag von Dr. Oetkers Pressesprecher Dr. phil. O. Ettler bestätigt.

Nachdem Dr. Oetkers langjährige Kollegin Dr. Richie am 21. Januar dieses Jahres in einem öffentlichen Brief an die NAAW – Redaktion den Tod ihres Kollegen bedauerte, schlugen die Wellen des Protests überall hoch.

„Oetker lebt“, riefen Fans, deren gramvolle Gesichter allerdings ihre eigenen Zweifel durchscheinen ließen. „Elvis lebt“, rief ein Mann, dessen Rolle beim Geschehen nicht ganz klar ist. „Jesus lebt“, rief Dr. Richie, die glaubwürdigste von allen. Pressesprecher Dr. phil. O. Ettler schilderte die letzten Minuten in Dr. Oetkers Leben, wie sie sich vermutlich zugetragen haben.

Offenbar litt Dr. Oetker schon seit Wochen unter Wahnvorstellungen und hatte oft Halluzinationen, in welchen er den Sensenelefanten erblickte, welcher ihn in das Todesreich der grauen Boxen führen wollte. Am 20. Januar wurde es ihm dann zu viel. Vermutlich nahm er mindestens vier Liter Flüssigkeit zu sich, bevor er sich mithilfe von Backpulver selbst in Einzelteile zerlegte. Hardcore Fans haben nach dem ersten Schock eine neue Bestimmung gefunden.

„Wir machen uns auf die Suche nach dem Pudel des Todes“, erklärt Hänsel G. „der kann uns hoffentlich sagen wo sich das Sensenschwein eines Elefanten befindet, damit wir ihm solange Jobst füttern können, bis er bunt gefleckt ist. Und dann treteen wir ihm auf den Fuß!“

Ob dies eine hilfreiche Reaktion auf Dr. Oetkers Tod ist, ist zweifelhaft.

Zusi am 13.6.08 19:34, kommentieren

Mord am Frühstückstisch

Q; Es war ein Sonntag wie jeder andere. Santa Eddy spielte „Need for Coffee“ und schmierte seinem Brötchen eine. Es war der Tag, der Sandra der Stubenfliege zum Verhängnis werden sollte.

Nach Aussagen des Frühstückspartners Santa varn Manta verhielt sich Santa Eddy eigentlich ganz normal. Er plauderte von diesem und jenem und nahm die Kaffeemilch in die Hand. Varn Manta kam das gar nicht verdächtig vor. Plötzlich knallte die Kaffeemilch in der Hand des Täters auf den Tisch. Auch das rief nur eine „Na, Milch alle?“, Reaktion bei Santa varn Manta hervor. Doch dann hob Santa Eddy abermals die Kaffeemilch und zum Vorschein kam ein kleiner schwarzer Fleck auf dem Tisch. Sandra die Stubenfliege war tot.

Der Psychologe, der Santa Eddy derzeit betreut, sagte im Interview: „Santa Eddy ist ein Opfer der Gesellschaft. Ich werde dem Anwalt sagen, er kann ruhig auf Freispruch plädieren. Facharbeitspsychose, wenn Sie mich fragen!“

War es nur eine einfache Facharbeitspsychose, wie sie jeder Schüler einmal davonträgt oder steckt mehr dahinter? Physiker und Hobbyhäftling Alwin Einbein dazu: „Vektoren. Und ich meine es wirklich: Vektoren! Man weiß nie, in welche Richtung das losgeht…“

Sandra die Stubenfliege wurde noch am gleichen Tag begraben. Ihr Bruder kämpft jetzt vor Gericht für gleiche Rechte für alle Fliegen. Im Gespräch mit der KILT hat er sich so geäußert: „Diese Eselsfliegen halten sich vielleicht für was besseres, nur weil sie das große Geld machen, aber ich sag Ihnen was: die haben auch keine schöneren Stimmen als wir Stubenfliegen! Das ist doch alles Fake! Die lassen doch alles von Eddie Murphy machen […] […] […].“

1 Kommentar Zusi am 22.2.08 13:53, kommentieren

Hilferuf der Kuscheltiere II

Deliverer Hajo
Es ist kurz vor acht und wir müssen uns beeilen. Wir haben wirklich nur Zeit, um schnell durch IKEA zu rasen, alles mitzunehmen, was wir brauchen und dann zu bezahlen. Die Stimme aus dem Lautsprecher hat uns schon zweimal zur Eile ermahnt. Doch schon ganz am Anfang der vielen Regale und Körbe bleibe ich stehen. Große Kulleraugen sehen mich aus einem engen Gitterkasten heraus an. Es ist eine blaue Stoffgiraffe unter blauen Stoffgiraffen. Die meisten von ihnen blicken resigniert und desillusioniert in die Luft. Doch eine von ihnen liegt ganz oben auf dem Stapel. Ihre Augen flehen mich an: „Kauf mich! Ich habe es schon bis ganz oben geschafft, ich habe es jetzt verdient, hier wegzukommen! Kauf! Mich! Bin ich etwa nicht billig genug? Ich komme aus einer langen Tradition chinesischer Stoffgiraffen, wirke wenigstens etwas beglückt, mich hier so plötzlich zu finden! Mein Name ist Deliverer Hajo, ja, ich weiß, es ist ein englisch-ostfriesischer Name, aber ich komme aus einer internationalen Familie und spreche auch leider nur schwedisch. Høl mikken hier rus!“
Seine Augen treffen meine und schon greifen meine Hände seinen dünnen, blauen Hals.
„Beeil dich, Susi, wir gehen schon mal vor, okay?“ Meine Schwester zerrt mich und Deliverer Hajo weiter. Misstrauisch mustert sie meinen Einkauf.
„Musst du den wirklich haben?“, fragt sie.
„Ja!“, erkläre ich entschieden. „Er hat mich angefleht, ihn mitzunehmen. Er heißt Deliverer Hajo.“
„Sieht für mich sehr nach Sugi aus“, sagt Sarah. Deliverer, eine Suizidgiraffe? Ich erschrecke und mustere Deliverer Hajo etwas genauer. Leider kann ich ihr nicht wiedersprechen. Dünner, langer Hals, blaue Färbung, schwarz-weiße Socken…
„Ach, ich bieg das schon wieder hin“, verspreche ich.
Doch schon an der Kasse gibt es das erste Problem. Mit einem liebevollen „So, stell dich einfach auf das schwarze Laufband, ich bin gleich wieder da und hol dich auf der anderen Seite ab“, stelle ich Deliverer Hajo ab. Aus den Augenwinkeln sehe ich gerade noch, wie er sich quer auf das Laufband legt und verzweifelt versucht, sich darin einzuklemmen. Ich reiße Deliverer Hajo aus der Umklammerung des Laufbandes, eine Sekunde, bevor es anrollt.
„Definitiv Sugi“, bemerkt meine Schwester Sarah, die das Szenario beobachtet hat. Ich erhole mich langsam von dem Schock.
„Du hättest eigentlich auch mal eingreifen können“, schniefe ich. Die Kassiererin nickt mir zu.
„Gute Reaktion. Wäre nicht der Erste seiner Art, der so kurz vor der Entlassung das Handtuch schmeißt… der letzte hat versucht, sich von der Kasse guillotinieren zu lassen, als ich sie gerade wieder zuschieben wollte.“
„Hab es in der Zeitung gelesen… schlimme Sache. Ist der Gute wenigstens in der Therapie gelandet?“
„Nein, im Småland“, antwortet die Kassiererin. „Schönen Tag noch.“
Endlich ist alles im Kofferraum verstaut und ich setze mich hinten rechts in Auto, Deliverer neben mir.
„Schnall ihn an, sonst versucht er sicher, aus dem Fenster zu springen“, rät Sarah.
„Aber die Fenster sind zu!“
„Glaub mir, er findet einen Weg…“
„Wer hat das Seminar über die Vorgehensweisen von Suizidgiraffen besucht, du oder ich?“
„Du, denn ich musste es halten.“
Na gut… ich schnalle Deliverer Hajo an. Keine Minute später macht es Klick und als ich den Kopf wende, sehe ich, dass Sarah Deliverer wieder abgeschnallt hat.
„Was ist das denn, Beihilfe?“, protestiere ich. Sarah schüttelt den Kopf und sieht die Giraffe besorgt an.
„Da hast du dir wirklich einen schweren Fall ausgesucht – er wollte sich gerade mit dem Gurt erwürgen.“
Ich atme tief ein. Meine Augen füllen sich mit Tränen.
„Deliverer!“, rufe ich aus. „Warum tust du das? Ja, du bist chinesischer Herkunft, aber Hara-kiri war 500 Jahre vor deiner Zeit! Bitte, mach mich nicht unglücklich!“
Ich nehme Deliverer Hajo auf den Schoß und lasse ihn fürs Erste nicht mehr los.

Der Tag verläuft in stumpfer Routine. Deliverer Hajo versucht, sich vom Auto überfahren zu lassen. Deliverer Hajo versucht, sich an der Türklinke zu erhängen. Deliverer Hajo versucht, seine Ohren in die Steckdose zu stecken. Aber immer wieder scheitert er. Am Abend schreibe ich eine verzweifelte E-Mail an Dr. Siff. Deliverer Hajo sitzt gefesselt und geknebelt auf meinem Scanner und ist an einen Tropf (ich hab sowas immer zuhause auf Vorrat, man weiß ja nie) angeschlossen, weil er sich weigert, Nahrung zu sich zu nehmen.

Schließlich schlafe ich erschöpft am laufenden Computer ein. In meinen Träumen werde ich von gestreiften Socken verfolgt, die sich gegenseitig verknoten – ich gebe mein Bestes, um sie wieder auseinander zu bekommen, aber es sind vier gegen einen… schweißgebadet erwache ich.

Ich suche nach dem blauen Fleck, der sich in der Dunkelheit abheben müsste. Und dann sehe ich ihn. Deliverer Hajo scheint es geschafft zu haben. Das Piepen meines Scanners verklingt und macht dem lang anhaltenden Ton Platz, den man manchmal im Krankenhaus hört.

Zusi am 11.1.08 15:00, kommentieren

Hilferuf der Kuscheltiere I



Ich überhole das Skateboard wenige Meter vor dem Bordstein, reiße mein Fahrrad herum und bleibe stehen. Mit einem dumpfen Geräusch prallt der Teddybär gegen meinen Reifen. Sein rechter Arm hängt schlaff zwischen den Speichen. Die Räder des Skateboards routieren in der Luft. Die Autos zischen an uns vorbei, niemand hat etwas bemerkt. Und wenn doch, dann stillschweigend ignoriert. Es ist nicht das erste Mal, dass ich ein schwerverletztes, bewusstloses Kuscheltier in die Klinik Dr. Kindermann fahre. Doch heute schüttelt die Vertretung Dr. Siff bedauernd den Kopf, als ich den namenlosen Teddy auf den Armen hereintrage.
"Tut mir furchtbar leid, aber wir sind vollbelegt. Wir sind sogar überbelegt. Susi, du kennst dich doch mit den Kleinen aus, könntest du ihn dort vielleicht zu Hause versorgen? Nur dieses eine Mal?“
„Er ist doch noch so klein. Er hat es mit dem Skateboard versucht, kurz vor der vierspurigen… irgendwo musst du doch noch Platz haben.“
Dr. Siff seufzt und kramt in einem Stapel Akten.
"Vor einer Stunde waren wir schon voll, wir haben alle Hände voll zu tun, und dann kam der Bär, der sich auf dem Jahrmarkt erschießen wollte – vielleicht hast du es schon im Radio gehört…“
Zum wiederholten Mal frage ich mich: wie kommt es, dass es jeden Tag wieder Kuscheltiere auf der ganzen Welt versuchen? Als hätte jemand einen großen Aufruf zum Selbstmord der Kuscheltiere gestartet, so stapeln sich die Akten in den Arztpraxen, die Akten mit der kleinen Bemerkung „Vrmtlch. Szd.“. Vermutlich Suizid.
Noch unglaublicher als dieses Phänomen ist jedoch die große Unwissenheit der Bevölkerung.
"Schau nur, Pom ist wieder da“, strahlt die Mutter meines kleinen Patenkindes, als ich ihr den Kuscheldrachen überreiche.
„Er kommt gerade aus der Therapie, es wäre also am Besten, wenn ihr…“ Ich komme nicht dazu, noch ein Wort der Warnung anzubringen, schon schließt der kleine Hannes seinen grünen Freund in die Arme.
"Komm, Pom, wir spielen Krankenhaus, wie früher, ja?“ Plötzlich kann ich verstehen, warum Pom versucht hat, sich in einer Brotdose mit einem verschimmelten Schulbrot zu vergasen.
Dies ist mein Bericht über all die Kuscheltierwracks, für die Mülltonne kein Schimpfwort ist. Ich schreibe ihn im Namen all der Analphabeten, Stimmamputierten und Todesopfer unter den Kuscheltieren.
(Fortsetzung der Reportage folgt)

Zusi am 8.1.08 11:38, kommentieren