Der Käsebrötchenpreis wird ab dem 16.01.2007 an Artikel ganz besonderer Qualität verliehen.

Der Name des Preises hat seinen Ursprung in bestimmten literarischen Kreisen, in denen ein besonders gelungener, sinnfreier Text mit dem Kommentar "Käsebrötchen", teilweise auch "Wurstbrötchen", "belegtes Brot mit Schinken" oder "belegtes Brot mit Ei" versehen wurde oder in Umfragen zu besagtem Text als Auswahlmöglichkeit steht (Bsp.: "Wie fandet ihr das Gedicht?" a) Gut. b)Schlecht. c)Was für'n Text? d)Ich versteh nur immer Käsebrötchen...). Dabei wurde das Käsebrötchen gewissermaßen mit der zeit zum Kultobjekt, Umfragen dieser Art nicht mehr objektiv, aber lustig. Im Stern dieses Wortes steht also der Preis.

Der Artikel, welcher mit dem Käsebrötchenpreis honoriert wird, muss in besonderem Maße

1. typisch naawisch

2. schwachfugisch

3. stilistisch einwandfrei

4. mit allen Kniffen und Relativkonstruktionen ausgerüstet

5. ausschließlich sinnfrei

6. ein aktuelles Thema ansprechend

7. alle guten Dinge sind sieben

sein.

Die Redaktion darf den Preis nicht an sich selbst verleihen. Der Rechtsweg ist abgeschossen.

Also denn: schreibet fröhlich los! Die Art des Artikels (Reportage, Glosse, undefinierbarer Müll) ist dabei frei wählbar / wählsam / wählisch.

Als Preis winkt ein Käsebrötchen.